Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie

Diese Richtlinie beschreibt die Bedingungen für Rückgaben, Erstattungen und den Austausch von Waren nach einem Kauf. Sie gilt für Bestellungen, die über diese Website abgeschlossen wurden, und lässt zwingende Verbraucherrechte unberührt.

1. Gesetzliches Widerrufsrecht

Verbraucher können einen Fernabsatzvertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Für die Frist gelten folgende Grundsätze:

  • Die 14-tägige Widerrufsfrist beginnt mit dem Erhalt der Ware.

  • Umfasst eine einheitliche Bestellung mehrere getrennt gelieferte Artikel, beginnt die Frist grundsätzlich mit dem Erhalt der letzten Ware.

  • Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, endet die Frist am darauffolgenden Werktag.

  • Zur Fristwahrung reicht es aus, die Widerrufserklärung rechtzeitig abzusenden.

Der Widerruf muss eindeutig erkennen lassen, dass der Vertrag nicht fortgeführt werden soll. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Für Rücksendungen innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist wird ein vorfrankiertes Rücksendeetikett bereitgestellt. Dadurch ist keine vorherige Auslegung der regulären Rücksendekosten erforderlich. Bei großformatigen Waren kann eine kostenfreie Abholung vorgesehen werden.

Die Ware darf so geprüft werden, wie dies zur Feststellung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise notwendig ist. Ein Wertverlust kann berücksichtigt werden, wenn er durch einen darüber hinausgehenden Umgang entstanden ist.

Weitere Einzelheiten enthält die Widerrufsbelehrung.

2. Ausnahmen und Zustand zurückgesandter Waren

Das gesetzliche Widerrufsrecht kann bei bestimmten Waren ausgeschlossen sein, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Dies betrifft insbesondere:

  • individuell angefertigte oder eindeutig personalisierte Artikel

  • versiegelte Waren, die aus Gesundheits- oder Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde

Eine Beschädigung, Verschmutzung, feste Montage, Veränderung oder übermäßige Nutzung führt nicht automatisch zum Ausschluss des gesetzlichen Widerrufsrechts. Dadurch verursachte Wertminderungen können jedoch im gesetzlich zulässigen Umfang berücksichtigt werden.

3. Rückgabe beantragen

Eine Rückgabe kann über den Kundenservice angemeldet werden. Damit die Bestellung zugeordnet und der Vorgang geprüft werden kann, sollten die erforderlichen Angaben möglichst vollständig übermittelt werden.

Benötigt werden üblicherweise:

  • Bestellnummer zur Identifizierung des Kaufs

  • bei der Bestellung verwendeter Name und Kontaktdaten

  • Bezeichnung des betroffenen Artikels sowie der Rückgabegrund, soweit eine Angabe gewünscht oder für die Bearbeitung erforderlich ist

  • Fotos bei einem beschädigten, mangelhaften oder falsch gelieferten Produkt

Kontaktstelle:

Norbeliq
1175 Keeling Ct
Arnold, MD 21012
US

Vor dem Versand der Ware sollte der vorgesehene Rückgabeablauf mit dem Kundenservice abgestimmt werden. Die oben angegebene Kontaktanschrift ist nicht automatisch als Rücksendeadresse zu verwenden.

4. Kosten der Rücksendung

4.1 Rückgabe im Rahmen des Widerrufsrechts

Bei einer ordnungsgemäßen Rückgabe innerhalb des gesetzlichen 14-tägigen Widerrufsrechts trägt Norbeliq die regulären Rücksendekosten.

Hierfür wird im vorgesehenen Rückgabeprozess ein vorfrankiertes Versandetikett bereitgestellt. Für große oder nicht regulär versendbare Artikel kann stattdessen eine Abholung organisiert werden.

5. Beschädigte oder falsch gelieferte Ware

Nach der Zustellung sollten Verpackung, Artikelanzahl und äußerer Zustand der Ware möglichst zeitnah kontrolliert werden.

Der Kundenservice kann insbesondere kontaktiert werden, wenn:

  • ein Artikel während des Transports beschädigt wurde,

  • Ware oder Zubehörteile fehlen,

  • ein anderer als der bestellte Artikel geliefert wurde,

  • ein deutlich erkennbares Problem mit der Sendung besteht.

Fotos der Verpackung, der Ware und des festgestellten Mangels können die Prüfung und Zuordnung erleichtern.

6. Erstattungen

Liegt ein Erstattungsgrund vor, erfolgt die Rückzahlung grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

Bei einem gesetzlichen Widerruf gelten folgende Abläufe:

  • Die Erstattung wird spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung veranlasst.

  • Sie kann zurückgehalten werden, bis die Ware eingegangen ist oder ein Nachweis über ihre Rücksendung vorliegt. Maßgeblich ist das frühere Ereignis.

  • Die Dauer bis zur sichtbaren Gutschrift richtet sich nach den Abläufen des Zahlungsdienstes oder der kartenausgebenden Bank und kann etwa 10 bis 15 Werktage betragen.

Hat ein Umgang mit der Ware, der über die notwendige Prüfung hinausgeht, zu einem Wertverlust geführt, kann der Erstattungsbetrag im gesetzlich zulässigen Umfang angepasst werden.

7. Umtausch

Ein unmittelbarer Umtausch wird derzeit grundsätzlich nicht angeboten, da die Verfügbarkeit einzelner Artikel während der Bearbeitung variieren kann.

Für einen Produktwechsel ist daher folgender Ablauf vorgesehen:

  • zunächst die nicht gewünschte Ware zur Rückgabe anmelden,

  • nach Abschluss der Erstattung den gewünschten Artikel neu bestellen.

Bei mangelhafter oder falsch gelieferter Ware kann der Kundenservice kontaktiert werden, um den betreffenden Vorgang prüfen zu lassen. Gesetzliche Mängelrechte bleiben davon unberührt.

8. Annahmeverweigerung und fehlgeschlagene Zustellung

Kann ein Paket aus einem vom Empfänger zu vertretenden Grund nicht zugestellt werden und wird es zurückgesendet, können die tatsächlich entstandenen Versand- und Rückführungskosten im gesetzlich zulässigen Umfang berücksichtigt werden.

Dies kann insbesondere folgende Situationen betreffen:

  • unrichtige oder unvollständige Lieferangaben

  • erfolglose Zustellversuche oder fehlende Annahmemöglichkeit

  • Nichterreichbarkeit des Empfängers

  • Annahmeverweigerung ohne nachvollziehbaren Grund

Eine Annahmeverweigerung ersetzt nicht in jedem Fall eine eindeutige Widerrufserklärung.

9. Gesetzliche Verbraucherrechte

Diese Richtlinie schränkt gesetzliche Rechte von Verbrauchern nicht ein.

Dazu gehören insbesondere:

  • das gesetzliche Widerrufsrecht

  • die gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware

  • weitere zwingende Rechte nach dem anwendbaren Verbraucherschutzrecht

Steht eine Bestimmung dieser Richtlinie im Widerspruch zu zwingendem Recht, sind die gesetzlichen Regelungen maßgeblich.